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Zugegeben: Im Moment an die kalte, dunkle Jahreszeit zu denken, mag ungemütlich sein – aber noch ist der richtige Pflanzzeitpunkt, damit vitaminreiche Salate und Gemüse aus dem eigenen Garten auch in den Herbst- und Wintermonaten geerntet werden können.

Zu den „Wintergenüssen“, die im Gemüse- bzw. Hochbeet nicht fehlen sollten, gehören u.a. bekannte Salatsorten wie Feld-, Kopf- und Endiviensalate, Rucola sowie Winterporree oder Spinat. Aber auch Hirschhornwegerich, Asiasalate, Grünkohl und Palmkohl sorgen für eine leckere Vitaminzufuhr aus dem eigenen Garten.
Die teilnehmenden Mitgliedsbetriebe bieten noch bis Ende September Jungpflanzen aus regionalem Anbau in ihren Gärtnereien an. Geschmack und Vitamine garantiert!

Im Herbst und Winter wird das Salatangebot aus dem eigenen Garten weniger üppig: Traditionelle Herbstsalate wie Endivien, Chinakohl oder Zuckerhut können bis Ende November/Anfang Dezember geerntet werden. Winter-Radiccio und Feldsalat kann man (an frostfreien Tagen) auch im Winter und Frühjahr bis Anfang März ernten. Sind diese abgeerntet, schließt der Winterpostelein die Lücke bis zur Erntereife der ersten Pflücksalate im Frühjahr. Die richtige Pflanzzeit für die Wintersalate liegt zwischen Mitte August und Ende September, je nachdem, ob man noch im Herbst ernten möchte oder den Salat für die Ernte im zeitigen Frühjahr im Beet „überwintert“. Fragen Sie bei Ihrem Gärtner nach!

Die Wintersalate

Feldsalat ist eine alte, frostharte Variante der Wintersalate. Er schmeckt angenehm nussig und hat einen hohen Gehalt an Vitamin C. Der Feldsalat liebt sonnige Standorte, gedeiht aber wie alle Blattsalate auch im Halbschatten.

Endivien enthält Bitterstoffe, die sehr gesund sind, aber vielen zu bitter schmecken. Die Salatblätter sollten deshalb vor dem Verzehr ca. 20 Minuten in lauwarmes Wasser gelegt werden, um den Geschmack zu mildern. Der Boden sollte humusreich und wasserhaltend sein. Die Pflanzen brauchen einen Abstand von 30 bis 40 Zentimetern.

Radicchio fällt bei den Herbst- und Wintersalaten vor allem durch seine rötliche Färbung auf. Wegen der enthaltenen Bitterstoffe, sollten auch die Blätter des Radicchio ca. eine halbe Stunde vor dem Verzehr in lauwarmes Wasser gelegt werden. Die Standortansprüche sind ähnlich wie bei Endivien. Ein Pflanzabstand von 20 cm ist ausreichend.

Winterpostelein (auch Winterportulak genannt) schmeckt säuerlich-pikant und hat ein leicht nussiges Aroma. Die Salatblätter sind sehr saftig und enthalten einen hohen Anteil an den Vitaminen A und C sowie an Omega-3-Fettsäuren. Die einzelnen Pflanzen bilden kleine Rosetten. Ein Pflanzabstand von ca. 15 cm ist ausreichend.

Rucola kann auch im Herbst und Winter angebaut werden. Mit seinem zart-würzigem Geschmack verfeinert er viele Salate. Die mehrjährige Pflanze überwintert im Hochbeet oder Garten (eventuell mit Vlies abdecken).

Hirschhornwegerich ist eine alte, ausdauernde Wildsalatpflanze aus Italien. Die schlanken Blätter haben am oberen Ende eine geweihartige Ausbuchtung, von der die Pflanze ihren Namen hat. Hirschhornwegerich kann praktisch ganzjährig angebaut werden. Die Blätter haben einen mild-aromatischen Geschmack.

Asiasalate sind kältetolerant, teils bedingt frosthart und sehr schnellwüchsig. Das würzige bis scharfe Aroma weist auf die Verwandtschaft mit Senf und Kohl hin. Sie enthalten viel gesundes Vitamin-C. Der Anbau und die Ernte erfolgen wie bei den Schnittsalaten.

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